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![]() Juli 2010 Am 6. Juni erhielt ich in Bad Homburg den Hölderlin-Preis. Die sehr gute und für mich schmeichelhafte Laudatio hielt die Schriftstellerin Eva Menasse. Bescheidenheit verbietet mir, ihre Rede hier abzudrucken, aber meine Dankesrede findet sich auf diesen Seiten … Ach ja, die Termine der kommenden Lesungen sind nun ebenfalls aufgeführt. März 2010 Ich darf wieder einmal berichten: Ich komme gerade von der Leipziger Buchmesse zurück, wo ein neues Buch von mir herausgekommen ist. Es heißt ZUFÄLLIG IN SAN FRANCISCO und ist mein erster Gedichtband. Gedichte unterscheiden sich ja gewaltig von Liedertexten, Gedichte sollten eigentlich nicht vertont werden, sie sind ja selbst eine Art von Musik. In meinem Gedichtband gibt es aber auch viel Prosa: Ein Vorwort, ein Zwischenwort und ein Nachwort. Über Gedichte gibt es viel zu sagen, nicht nur über meine. Das Buch ist im Verbrecher Verlag, Berlin, erschienen. Barbara Peters und ich wollen auch Lesungen daraus machen,. nicht nur mit den Gedichten, sondern auch aus einem anderen Buch, das im September im Arche Verlag, Hamburg, erscheinen wird. Es heißt ANFÄNGE und ist ein humoristisches Buch. Ich frage: Wie fängt ein Kriminalroman an? Wie fängt ein Liebesbrief an? Wie fängt eine Literaturkritik an? Wie fängt ein Testament an? Und so weiter. Die erste Lesung wird im August in Berlin stattfinden. Ich hoffe auf viele Lacher. Im Herbst kommt noch ein drittes Buch von mir heraus und zwar im Insel Verlag, Berlin. Dort erscheinen schon seit einigen Jahren Bücher mit Aphorismen von verschiedenen Schriftstellern, „Soundso für Boshafte”! Mein Buch wird also „GEORG KREISLER FÜR BOSHAFTE" heißen und viele kurze Zitate aus meinen Theaterstücken, Büchern und Liedern enthalten. Aber besonders freut es mich, ja, ich fühle mich hochgeehrt, weil ich im Juni in Bad Homburg den Hölderlin-Preis bekommen werde. Friedrich Hölderlin (1770-1843) ist ein unbedingtes Vorbild für jeden der Gedichte schreiben will, seine Gedichte, seine Träume, wahnsinnig schön, unerreicht! Und gerade habe ich fünfzig Gedichte geschrieben (siehe oben) und bekomme den Preis. Das ist kein Zufall, das ist Absicht - aber von wem? Ich hoffe auf ein zahlreiches Publikum im Herbst bei unseren Lesungen. Dezember 2009 Eine Oper ist schrecklich viel Arbeit. Ich werde keine Oper mehr schreiben, zwei sind genug. Meine zweite Oper -„Das Aquarium” - hatte dieser Tage in Rostock Uraufführung. Es war spannend, denn die Oper hat keine Handlung. Es ist eine absurde Oper, drei Männer und drei Frauen, die miteinander befreundet sind, dann sind sie wieder gegeneinander, dann wieder befreundet, kurz, alles ist aus unserem absurden Leben gegriffen, die Wirklichkeit geht vorbei, was geschieht, geschieht grundlos. Dazu kommt ein Männerchor, der alles falsch kommentiert. Wahrscheinlich müßte man die Oper mindestens zweimal hören, um sie zu verstehen, aber das ist ja praktisch bei allen Opern so. Es gibt auch Opern oder Bücher oder Bilder, die man nie versteht, das ist gerade das Faszinierende daran. Bei der Kunst darf man nicht die Geduld verlieren, und bei der Popmusik muß man die Geduld verlieren - ich wenigstens verliere immer die Geduld dabei und schalte ab. Beim Insel Verlag in Berlin gibt es eine Reihe: Heine für Boshafte, Schopenhauer für Boshafte, Wilhelm Busch für Boshafte etc. - Aphorismen also, Gedankensplitter. Nächsten Herbst wird es auch Georg Kreisler für Boshafte geben. Außerdem im Arche Verlag ein Buch namens „Anfänge”, mehr verrate ich nicht. Ich hoffe, es ist lustig. Aber noch früher, schon zur Leipziger Buchmesse im Frühjahr 2010 gibt es von mir im Verbrecher Verlag. Es heißt „Zufällig in San Francisco” und es sind Gedichte von mir, aber auch sehr viel Prosa, alles natürlich neu, Wohlgemerkt, Gedichte, keine Liedertexte! Mit Barbara Peters werde ich außerdem da und dort ein paar Lesungen veranstalten, wer weiß, was alles auf einen zukommt. Gute Unterhaltung allerseits! Juli 2009 Die Werbung blüht ein wenig. Der Deutschlandfunk, die WELT und die Süddeutsche Zeitung waren zu Gast, der Spiegel hat sich angemeldet. Zu den bisher genannten Bühnenterminen sind weitere hinzu gekommen, die sind auf der Seite TERMINE enthalten. Uff! Dazu bin ich so alt geworden? Mai 2009 Alter schützt vor Torheit nicht. Ich arbeite noch immer, obwohl ich im Juli siebenundachtzig Jahre alt werde. Da sind zunächst die Salzburger Festspiele: Im Rahmen dieser werde ich am 10. August mit Daniel Kehlmann über meine Werke diskutieren. jawohl, mit dem jungen Bestseller-Autor, der auch die diesjährige Eröffnungsrede für die Salzburger Festspiele halten wird. Wir haben uns vor ein paar Jahren kurz kennengelernt, und er scheint meine Lieder zu mögen. Ob er auch meine Bücher, meine Theaterstücke und sonstiges kennt und mag, weiß ich nicht, aber es wird bestimmt ein interessanter Abend werden. Am 14. September wird in Hamburg mein neues Buch vorgestellt. Es erscheint im Arche Verlag und heißt LETZTE LIEDER. Ich werde am gleichen Abend im Schmidt Theater auf der Reeperbahn Auszüge daraus lesen und natürlich Bücher signieren. Eigentlich ist das Buch eine Art Autobiographie, es hat aber nichts mit der Biographie zu tun, die vor einigen Jahren von Hans-Jürgen Fink und Michael Seufert über mich geschrieben wurde. Denn in meiner neuen Autobiographie erzähle ich nicht mein Leben, sondern eher meine Gedanken, meine Kunstphilosophie, meine Wünsche und Träume. Ein Buch in Ich-Form muß ja nicht unbedingt eine Biographie sein. Nach der Lesung in Hamburg, werde ich aus diesem Buch auch am 31. Oktober in der Akademie der Künste in Berlin und am 12. November im Volkstheater Rostock lesen. Weitere Termine stehen noch aus. Und apropos Rostock: Am 14. November wird, ebenfalls im Volkstheater Rostock meine neue Oper uraufgeführt. Sie heißt: DAS AQUARIUM oder DIE STIMME DER VERNUNFT. Natürlich ist es eine komische Oper. Wäre ja schade, wenn man nicht auch in einem Opernhaus etwas zu lachen hätte! Die Oper handelt von uns allen. Der Titel „Das Aquarium” ist symbolisch gemeint: Wir Menschen sind wie die Fische, die über den Rand ihres Aquariums nicht hinaussehen können. Der Rostocker Intendant selbst, Peter Leonard, wird dirigieren, und der Regisseur heißt Corny Littmann, den kennt ihr doch sicher. Ich werde natürlich auch dort sein und bin schon neugierig, wie ich klinge. Georg Kreisler Mai 2007 Wir sind Hals über Kopf im Umzug. Was da alles hier herumliegt, was man alles entscheiden muß, mitnehmen, wegschmeißen, abwarten - da stockt die Lunge. Barbara ist über Nacht weiß geworden, ich über Nacht blond. Wir können kaum erwarten, alles weggeschmissen zu haben. Es braucht viel Zeit, die eh knapp ist, und daher bitte ich, von Briefen, CDs und mehr an meine postlagernde Adresse abzusehen. Für das Verständnis danke ich. Einige Zeilen zu meinem Wechsel und einige Worte darüber hinaus sind unter „Worte -> Eigen” zu lesen. Und jetzt bleiben noch beste Grüße, die Zeit drängt. Georg Kreisler August 2006 Ich habe mich schon sehr lange nicht zu Wort gemeldet, weil ich kein Plauderer bin. Die Briefpost habe ich beantwortet, soweit es nötig war, ansonsten habe ich versucht weiterzuschreiben, also mich künstlerisch auszudrücken und mich auf diese Weise bemerkbar zu machen. Das Internet ist meine Sache nicht. Gelegentlich lese ich, was manche Leute über mich im Internet behaupten und lache mich schief. Aber einige Worte zu meiner zweiten Oper und zu einer Aufführung in Hamburg finden sich unter „Worte -> Eigen”. Dies vorerst einmal mit besten Grüßen Georg Kreisler Mai 2006 Es ist Zeit für ein Lebenszeichen - wenn es sich auch nur um Worte aus fremder Feder handelt. Ich selbst bin halt sehr beschäftigt mit meiner zweiten Oper und der Vorbereitung für eine Neuinszenierung von „ADAM SCHAF HAT ANGST“, die für den Herbst in Hamburg geplant ist. Nehmen Sie daher einstweilen vorlieb mit zwei Kritiken von Günther Wildner und Tanja Krienen zu dem Buch „Georg Kreisler gibt es gar nicht” - eigene Worte von mir werden sich demnächst auch wieder finden... Mit besten Grüßen Georg Kreisler August 2005 Wie schon angekündigt, folgen nun Hinweise auf zwei neue Buchveröffentlichungen und einige Lesungen, die ich in diesem Zusammenhang halten werde. Genaueres zu den Büchern findet sich unter WERKE, zu den Lesungen unter TERMINE... Ich hoffe, vor dem Start der Lesungen am 20. September in Hamburg noch die Zeit für einige weitere Zeilen zu finden. Vorerst einmal beste Grüße Georg Kreisler Juni 2005 Nach einigen Monaten voller Arbeit - aber auch mit einem längeren Aufenthalt in den USA - wieder ein Lebenszeichen von mir. Der AUFBAU, eine jüdische Monatszeitschrift in der Schweiz, hat vor kurzem eine Ausgabe ganz der Stadt Wien gewidmet. Hierzu habe ich folgenden Beitrag geleistet: WIEN IST LANGE HER. Ich möchte hinzufügen, dass ich seit 30 Jahren nicht mehr in Wien lebe. Ich übersiedelte von dort erst nach Berlin, dann nach Salzburg, jetzt wohne ich seit 13 Jahren in Basel. Daher möchte ich noch einen Artikel von mir anbringen, der mit der Schweiz zu tun hat. Er erschien vor einigen Monaten in der Zeitschrift CAMPO de CRIPTANA, die es leider nicht mehr gibt. Zusammen mit einem unveröffentlichten Aufsatz „Gedankensplitter“ sind die neuen Zeilen unter WERKE -> Artikel zu finden. Ach ja, eine Kurzkritik zu meinen beiden letzten Büchern ist dann auch noch als Ergänzung der Internet-Seiten enthalten. An dieser Stelle schon der Hinweis, dass es in einigen Monaten zwei neue Veröffentlichungen geben wird, die den einen oder anderen eventuell interessieren. In diesem Zusammenhang werde ich auch einige Lesungen halten, unter anderem in Hamburg, München und Wien. Genaueres werde ich noch rechtzeitig bekannt geben... Bis dahin erst einmal Tschüs
März 2004 |
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